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<pre>Bis zur Niederlage in der Allianz Arena hat die „Alte Dame“ einen perfekten Start hingelegt. Neun Punkte aus den ersten drei Bundesliga-Spielen hätte der Hertha wohl zuvor niemand so recht zugetraut, auch wenn die Dardai-Truppe bereits in der vergangenen Saison lange überraschend weit vorne mitgespielt hat.  <p> Darüber hinaus konnte aber auch die oftmals wackelige Defensive, unter anderem mit dem bei Leverkusen ausgemusterten Emir Spahic, stabilisiert werden. In den letzten drei Ligaspielen blieben die Hamburger mit Torhüter Jaroslav Drobny, der den an der Schulter verletzten Kapitän Rene Adler mustergültig ersetzte, ohne Gegentreffer. Daher sah Labbadia zuletzt auch keinen Grund, Drobny wieder auf die Bank zu setzen.  <p>  Bestes Beispiel dafür war das 3:0 gegen den Hamburger Sportverein am vergangenen Spieltag. Nach Anthony Modestes Fehlschuss vom Elfmeterpunkt steckte die Mannschaft nicht auf, sondern gab sich weiter angriffig. Der Lohn dafür waren drei Treffer in zweiten Hälfte durch Top-Stürmer Modeste. <p> Die Gründe für den Schalker Aufschwung sind vielfältig. Dabei war nach der Aufregung zu Saisonbeginn um die Degradierung sowie den Abgang von (Ex-)Kapitän Benedikt Höwedes daran keinesfalls zu denken. <p>  Somit wird es für die Leverkusener stets dann brenzlig, wenn es bei Eckbällen und Freistößen eigentlich nur die abgesprochene Zuordnung zu beachten gilt: eine Schwäche, die wahlweise auf Konzentrationsmängel oder überraschende individuelle Defizite hinzudeuten scheint.  </pre>


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<pre>Video: Marco Reus meinte nach der Galavorstellung gegen Wolfsburg (5:1), dass sich die Dortmunder nach der Pleite in Liverpool noch einmal zusammengerissen hätten. (Quelle: YouTube/Borussia Dortmund)  <p> Vor allem beim FCA sind die Augen auf die Seitenlinie gerichtet. Dort steht erstmals als Cheftrainer Manuel Baum, der nach zwei Spielen (ein Sieg, ein Remis) als Interimstrainer zur Dauerlösung befördert wurde – zumindest bis Saisonende.  <p>  Dies ist angesichts der Frankfurter Offensivflaute durchaus erstaunlich. Insgesamt erwarten die Wettanbieter einen wilden Schlagabtausch. Ein Spiel mit über 2,5 Toren kommt gerade einmal auf eine Quote von etwa 1,30. <p> Der verlässlichen Heimstärke ist es dann auch zu danken, dass der FCA noch immer mit europäischen Perspektiven ausgestattet ist; ein weiterer Sieg gegen Stuttgart würde demnach dafür sorgen, dass es in den beiden folgenden Prüfungen gegen den BVB und Hoffenheim um etwas richtig Großes geht. <p>  Wer fünf Tore gegen die Bayern schießt, der wird doch auch gegen Bochum das eine oder andere Mal treffen? So zumindest sehen es die Wettanbieter. Dass die Fohlen in drei der vier Heimspiele in der Liga nur einen Treffer erzielt haben, wird dabei freilich ausgeblendet.  </pre> 


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<pre> – Neven Subotic stellte sich bei seinem BVB-Comeback als einer der wenigen Felsen in der Brandung heraus.  <p> Dessen ist sich auch Marvin Matip bewusst. „Wir hätten Schalke den Todesstoß versetzen müssen. Wir waren vielleicht einen Tick zu früh mit dem Unentschieden zufrieden. Ich glaube, dass deutlich mehr drin gewesen wäre“, trauert er der verpassten Chance hinterher.  <p>  Nach einem tollen Saisonstart, indem sie in den ersten sechs Ligaspielen kein einziges Match verloren, folgten im Herbst eine Handvoll Niederlagen, doch Siege gegen Dortmund und Augsburg polierten die Bilanz wieder auf. <p>  Schließlich gaben sich seine Mannen gegen Leverkusen (1:4), Marseille (2:5) und Hoffenheim (2:5) nicht nur mit „einfachen“ Niederlagen zufrieden; allein in diesen drei zugegebenermaßen anspruchsvollen Prüfungen fingen sich die Sachsen sagenhafte 14 Gegentreffer ein. <p>  In Gelsenkirchen bekam die Mannschaft somit die Quittung dafür präsentiert, dass der zuvor unter schmeichelhaften Umständen eingefahrene 3:2-Erfolg gegen Hamburg zwar für alle drei Punkte, aber eben nicht für eine breite Brust gut gewesen ist.  </pre>


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<pre> Nach einem durchwachsenen Start in die Rückrunde eroberte der FC Schalke mit einem 9-Punkte-Lauf mittlerweile wieder den zweiten Tabellenplatz zurück — und beim FSV Mainz wird von den Knappen am Freitagabend gleich der nächste Dreier anvisiert.  <p> Immerhin: Stimmt am Samstag die Effizienz, scheint ein Hamburger Befreiungsschlag überaus wahrscheinlich. Denn allzu viel wird man in Hannover den Hamburger Angreifern defensiv wohl nicht entgegensetzen. Mit 49 Gegentoren ist aktuell nämlich nur Bremens Defensivverbund anfälliger.   <p> Dass am Wochenende dann obendrein der vierte Liga-Dreier in Serie das vorläufige Glück der Bullen komplettierte, weist die Leipziger — unabhängig vom Ausgang der Pokal-Runde — spätestens seit dem 1:0-Pflichtsieg gegen den VfB Stuttgart als Bundesligisten der Stunde aus. <p>  Erst recht nicht, sollte die Hamburger an den schwachen Advent vor der Winterpause anknüpfen. Bloß einen Zähler brachte die Labbadia-Elf in den letzten drei Hinrunden-Begegnungen auf das Tableau.  <p> So stellte sich etwa Torschützenkönig Alexander Meier nach seinem strahlenden Drei-Tore-Comeback gegen Köln jüngst auf Schalke ganz entgegen seiner Natur als ein kleiner Chancentod heraus; wenige Tage zuvor hatte der der 32-Jährige zudem auch schon beim HSV den möglichen Siegtreffer verpasst.  </pre>


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<pre> Mit den Niederlagen in Hannover und Dortmund gaben die Hoffenheimer bereits beim Endspurt in die Winterpause jede Menge wertvollen Boden preis; die letzten fünf Auftritte in der Bundesliga haben folglich gerade einmal vier Zähler eingespielt.  <p> Mit einem Heimsieg am 1Spieltag gegen den Hamburger SV könnten die Schalker sogar an den Dortmundern vorbeiziehen — und im Idealfall, sprich einer Leipziger Niederlage — nach diesem Spieltag auf Rang 2 klettern.  <p>  Die Fuggerstädter müssen in ihrer fünften Bundesliga-Saison so hart um ihr Überleben in der höchsten Spielklasse kämpfen, wie schon lange nicht mehr. Im Vorjahr hat der FCA noch die beste Saison seiner Geschichte – inklusive Qualifikation für den Europapokal – hingelegt, nun droht der Abstieg in die Zweitklassigkeit. <p>  Außerdem zeigt die Leipziger Formkurve nach unten: Aus den jüngsten fünf Ligaspielen konnten die Roten Bullen nur sechs Punkte holen.  <p> Einzig das Spiel gegen Leipzig wurde als Gastgeber verloren, aber der entscheidende Treffer fiel erst in der 89. Minute. Nur 2 Heimspiele in der ganzen Saison blieb Mönchengladbach ohne Torerfolg — zuletzt gegen RB Leipzig sowie am Spieltag bei der 0:1-Niederlage gegen Frankfurt.  </pre>


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